Januar 2021: Arbeitseinsatz Herdenschutz

Da die Wolfssichtungen auch in unserer Gegend häufiger werden und der Westerwald als Präventionsgebiet ausgewiesen ist, gilt es unsere Schafsherde vor Angriffen zu schützen. Die vorhandenen Zäune unserer Beweidungsflächen werden dazu mit Stromlitzen ausgerüstet. Die Schafe des Nabu Rengsdorf beweiden 2 unserer Streuobstwiesen und die Bonefelder Heide. Im vergangenen Jahr wurde die Rengsdorfer Streuobstwiese bereits wolfssicher gemacht.

Im Januar 2021 nun auch die Streuobstwiese in Bonefeld (siehe Fotos). Leider konnten wir wegen Corona  zu keinem großen Arbeitseinsatz aufrufen.

Die größte Fläche, auf der sich die Heidschnucken bewegen, ist die Bonefelder Heide mit den angrenzenden Weideflächen. Hier läuft aktuell ein Förderantrag bei der Stiftung für Natur und Umwelt, Rheinland-Pfalz. Die SNU fördert Maßnahmen für den Herdenschutz. Sobald der Antrag durch ist legen wir mit der Arbeit los. Die Fläche in Zaun Nähe muss freigeschnitten werden, Löcher in die Pfähle gebohrt, Isolatoren eingeschraubt und Litzen gezogen werden. Ab sofort kommt mehr Arbeit auf uns zu, da die Stromlitzen freigehalten werden müssen. D.h. es muss pausenlos darauf geachtet werden, dass das Gras keinen Kontakt zur Litze hat. Also muss vermehrt unter den Zäunen gemäht werden. Hierzu hat sich der NABU zwei Freischneider angeschafft. Frei nach dem Motto: "es gibt viel zu tun, packen wir's an." Wer uns bei den anfallenden Arbeiten helfen möchte, kann sich gerne bei Petra Diederich melden.

Fotos: Petra Diederich