Was sind Feuchtwiesen?
Feuchtwiesen sind Halbkulturformationen, die durch menschliche Nutzung entstanden sind. Früher gehörten sie zu den häufigen Biotopen, bis Mitte des 18. Jahrhunderts die Meloration begann und bis Ende des 20. Jahrhunderts großflächig fortgeführt wurde. Diese Wiesen wurden kaum oder gar nicht gedüngt, ein- bis zweimal im Jahr gemäht oder extensiv beweidet. Feuchtwiesen sind Standorte auf Anmoor, Moor und seltener mineralischem Boden und zählen zu den an Pflanzenarten reichsten Biotopen Mitteleuropas. Sie sind streng geschützt, müssen aber bewirtschaftet werden, um den Artenreichtum zu erhalten. Die Sukzession führt sonst zur Ausbildung von Hochstaudenfluren, später Gebüschen und zu Vorwäldern. Gegenwärtig zählen die Feuchtwiesen zu den überholten landwirtschaftlichen Nutzungsformen.
[Quelle:Wikipedia]
Weitere Informationen zu Feuchtwiesen finden sie hier:
Was machen wir?
Wir führen Biotoppflegemaßnahmen im Quellgebiet des Laubachs bei Kurtscheid mit angrenzenden Feucht- und Magerwiesen durch.
2006 wurde von Biotopbetreuer Günter Hahn ein Pflegekonzept für dieses Gebiet erarbeitet:
Die Pflegemaßnahmen im Spätsommer erfolgen zum Teil mit einem Balkenmäher mit spezieller Bereifung, die auch das Mähen in besonders nassen Bereichen ermöglicht oder auch mit Handsensen. Das Mähgut wird dann per Hand von der Fläche entfernt.





In einigen Bereichen führen wir in den letzten Jahren eine Beweidung mit Murnau Werdenfelder Rindern durch. Hierbei handelt es sich um eine gefährdete Rinderrasse aus Bayern. Mit ihren harten Klauen ist sie besonders gut für nasse und felsige Bereiche geeignet. Mehr Info


Biotop im Frühling: März - Mai
- Kartieren der Frühjahrsblüher
- Vogelbrutpaare aufnehmen
- Lurchen und Amphibien
Sommer: Juni - September
- Kartieren der Sommerblütenpflanzen, Lurchen und Amphibien
- Beobachten der Sommervögel
- Mahd der Feuchtwiesen ab Ende August
Herbst: September - Dezember
- Beobachten der Zugvögel
- ab Dezember, freischneiden des Bachtals














