Beitrag für "Schauinsland" Ausgabe Januar 2012

- Foto: NABU, M. Vollborn
Rabenvögel – zu Unrecht verfolgt
Rabenvögel haben in der Öffentlichkeit leider ein sehr schlechtes Ansehen. Dieses entspringt zum Teil Aberglauben früherer Jahrhunderte, die sich bis in die heutige Zeit gehalten haben. Oft wird behauptet, dass die Bejagung dieser Vögel aus Naturschutzgründen notwendig sei, ohne sich eingehender mit deren Lebensweise befasst zu haben. Auch Bauernvertreter wettern gegen Saat- und Rabenkrähen. Dabei sind Rabenvögel überaus intelligent und haben ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten.
Zur Familie der Rabenvögel, die übrigens zu den Singvögeln zählen, gehören neben Kolkrabe, Krähen und Dohlen auch Elstern und Häher. Diese Vögel erhielten ihr negatives Image zum Teil durch die Tatsache, dass sie als Allesfresser auch die Nester kleinerer Singvogelarten ausrauben. Wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass die Rabenvögel die Bestände der Kleinvögel nicht beeinträchtigen. Naturschutzgründe, die für die Bejagung von Rabenvögeln häufig angeführt werden, wie zum Beispiel der Schutz von Wiesenvögeln, können nicht von den Experten bestätigt werden. Wiesenvögel sind in erster Linie durch die industrialisierte Landwirtschaft sowie die Trockenlegung von Feuchtwiesen bedroht. (Quelle: Wolfgang Epple „Rabenvögel“)
Die Elster ist heute ein sehr häufiger Vogel in Städten und Dörfern. Das hängt zum einen damit zusammen, dass sie in der ausgeräumten Agrarlandschaft ohne Bäume und Sträucher keine geeigneten Nistplätze findet und sich deshalb in Ortschaften ansiedelt. Zum anderen trägt die Bejagung der Vögel in Wald und Flur dazu bei, dass sie in die menschlichen Siedlungen ausweichen und dort häufiger anzutreffen sind als früher. Die Bestände haben sich indes nicht erhöht. Das gilt auch für die Raben- und die Saatkrähe. Der seltene Kolkrabe stand lange Zeit sogar kurz vor der Ausrottung.
Der kleinste Vertreter der Rabenvögel, die Dohle, wurde durch den NABU und den Landesbund für Vogelschutz kürzlich zum Vogel des Jahres 2012 gekürt. Damit wollen die Naturschutzverbände darauf aufmerksam machen, dass der Lebensraum dieser Vögel immer mehr eingeengt wird, sodass diese mittlerweile in einigen Bundesländern auf der roten Liste bzw. der Vorwarnliste stehen.
Leider wird in der Bevölkerung noch immer zwischen vermeintlich „schädlichen“ und „nützlichen“ wildlebenden Tieren unterschieden, dabei hat jedes Tier einen bestimmten Zweck im Ökosystem. Vielfach wird vergessen, dass auch Rabenvögel natürliche Feinde haben, zum Beispiel den Habicht. Gleichwohl werden auch Greifvögel heute immer noch illegal getötet.
Pressemitteilung vom 08. 11. 2011 Mulcher im Einsatz
Kurtscheid, 08.11.2011; Dank der Förderung durch die Stiftung Natur und Umwelt konnte sich unsere NABU-Gruppe im Frühjahr einen Mulcher anschaffen.
Wir betreuen und pflegen viele artenreiche Wiesen, Streuobstwiesen, Feuchtwiesen, das Quellgebiet des Laubachs, Hecken im Biotopverbund und kleinere Heideflächen. Landschaftstypen mit unterschiedlichen Strukturen.
Der Mulcher kam bei unseren Pflegearbeiten bereits mehrmals zum Einsatz.
Auf einer in diesem Jahr neu ein gesäten Wiese (2,5 ha), mit verschiedenen Blühstreifen, die als Nahrung für Insekten, Fledermäuse und Vögel dienen, wurde der neue Mulcher getestet.
Lena Witsch, die seit August 2011 ein Freiwilliges Ökologisches Jahr beim NABU Rengsdorf ableistet, konnte schon Erfahrung sammeln beim Traktor fahren. Dabei wurde sie unter Anleitung von Peter Preilowski auch mit dem Mulcher eingesetzt.
Des Weiteren haben wir mit dem Mulcher auf den von uns betreuten Biotopflächen Schlehen-, Haselnuss-, Ginster- und Birkenaustriebe entfernt.
.
Auch bei der Nachpflege einer Streuobstwiese und der Unter-Zaunpflege von beweideten Naturschutzflächen kam das Gerät zum Einsatz.
Wir arbeiten bei unseren Biotoppflegemaßnahmen eng mit dem Biotopbetreuer und der Unteren und Oberen Naturschutzbehörde zusammen.
Der Mulcher steht auch den beiden Nachbar NABU-Gruppen im Kreis Neuwied zur Verfügung. Der Standort des Gerätes ist beim NABU Rengsdorf.
Pressemitteilung vom 14.07.2011

Blühstreifen in der Verbandsgemeinde Rengsdorf fördern die Artenvielfalt
Wer jetzt in der Feldflur von Anhausen, Bonefeld und Kurtscheid spazieren geht, dem fällt auf, dass es an einigen Stellen am Feldrand viel mehr blüht als noch im vergangenen Jahr. Landwirte haben in diesen Gemeinden Blühstreifen angelegt, in denen es mächtig summt und brummt und von Insekten nur so wimmelt.
In Bonefeld war es Landwirt Jürgen Flohr, der in Zusammenarbeit mit der NABU Gruppe in der Verbandsgemeinde Rengsdorf im Frühjahr Blühstreifen an der B 256 eingesät hatte. Nun steht alles in voller Blüte - zur Freude der Tierwelt und der Erholung suchenden Wanderer. Der NABU Rengsdorf hat in Kurtscheid indes Versuchsflächen mit verschiedenen Samenmischungen angelegt und so Blühstreifen und artenreiches Grünland entstehen lassen. Auch Bioland-Bauer Dr. Rainer Philippi, Partnerbetrieb Naturschutz, hat in diesem Jahr wieder mehrere Blühstreifen zwischen Bonefeld und Hardert und in Richtung Aubachtal angesät.
In Anhausen, nahe der L258, hat Landwirt Gerd Krämer einen Feld mit Blühpflanzen angelegt sowie Streifen mit Bienenfreund (Phacelia) entlang von Maisfeldern unterhalb des Gewerbegebiets. Auch diese Bereiche werden von der Insektenwelt hervorragend angenommen. Mit Blick auf die hier entstehende Biogasanlage kann mit solchen Maßnahmen ein sinnvoller Schritt in Richtung mehr Artenvielfalt unternommen werden. Nicht zu vergessen: Die Pflanzenreste können später auch der Biogasanlage zugeführt werden.
Peter Preilowski, Vorsitzender des NABU Rengsdorf, erklärt: „Nicht nur Honigbienen, Hummeln und Schmetterlinge profitieren von solchen Blühstreifen, auch für die Vogelwelt, für Fledermäuse und für die weiteren Bewohner der Feldflur stellen diese Inseln eine wichtige Nahrungsquelle dar. Außerdem leisten sie einen großen Beitrag zur Biotopvernetzung.“
Auch der Hobbygärtner kann zu mehr Artenschutz beitragen, indem er in seinem Privatgarten kleine Blühstreifen anlegt. Dabei sollte er allerdings beachten, dass nur heimisches Saatgut verwendet werden sollte.
Weil die Aktion so erfolgreich war, will der NABU auch im kommenden Jahr wieder Blühstreifen anlegen. Wer mitmachen will oder sich weiter informieren möchte, kann sich beim NABU Rengsdorf melden. Gesucht werden ferner Bauern oder Grundstückseigentümer, die Flächen zu Verfügung stellen, sowie Sponsoren und Spender zur Finanzierung des Saatguts. Kontakt: NABU Rengsdorf, Peter Preilowski, Tel. 02634 3206.
Für Rückfragen: Silvia Puderbach, Tel. 0151 5925 1547, mail@schmiedestrasse.de
Pressemitteilung vom 14.04.2011
Der NABU VG Rengsdorf informiert:
Der Gartenrotschwanz - „Vogel des Jahres 2011“
Streuobstwiesen sind wichtiger Lebensraum für den Singvogel
Jetzt ist er wieder zurück aus seinem Winterquartier in Afrika: Der Gartenrotschwanz. Der früher weit verbreitete und recht häufige Singvogel mit dem namensgebenden ziegelroten Schwanz ist heute in vielen Regionen selten geworden. Besonders im Westen Deutschlands ist er aus zahlreichen Dörfern und Kleinstädten verschwunden. Immer weniger Gärten genügen heute noch seinen Ansprüchen.
Mit der Nominierung des Gartenrotschwanz als Vogel des Jahres möchten der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) auf die Gefährdung dieses farbenprächtigen Vogels aufmerksam machen und zeigen, dass oftmals schon mit einfachen Mitteln neue Lebensräume wie Streuobstwiesen geschaffen werden können. Gartenrotschwänze brauchen Nisthöhlen, wie sie vor allem in alten Obstbäumen zu finden sind. Streuobstwiesen zählen daher zu den typischen Lebensräumen. Mit ihren hochstämmigen Obstbäumen, die ein hohes Alter erreichen können, bieten sie sowohl geeignete Brutplätze als auch die notwendigen Sitzwarten, von denen die Vögel nach Insekten jagen.
Die Bestände des Gartenrotschwanzes sind im selben Maße zurückgegangen, wie die Streuobstgürtel um unsere Ortschaften Neubaugebieten und Obstplantagen weichen mussten.
Neben Obstwiesen sind strukturreiche Kleingartenanlagen mit altem Baumbestand zunehmend von Bedeutung. Hier findet der Gartenrotschwanz oftmals letzte Rückzugsräume. Zum Schutz des schlanken, etwa 14 Zentimeter großen Singvogels, fordern NABU und LBV auch ein Umdenken bei der Gestaltung von Gärten und Parks, denn der Gartenrotschwanz braucht abwechslungsreiche Landschaften. Auf sterile Rasenflächen, fremdländische Gehölze und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln müsse zugunsten von natürlicher Vielfalt verzichtet werden. In passender Umgebung kann dem Gartenrotschwanz auch mit speziellen Nistkästen geholfen werden.
Der Bestand des Gartenrotschwanzes in Deutschland wird auf 110.000 bis 160.000 Brutpaare geschätzt. Noch vor 30 Jahren war er etwa drei- bis viermal so hoch. Als Insektenfresser lebt der Gartenrotschwanz nur im Sommerhalbjahr bei uns. Den Winter verbringt er in den afrikanischen Savannen südlich der Sahara. Auch dort und entlang seiner Zugwege ist er etlichen Gefahren ausgesetzt. Großflächige Monokulturen verdrängen mehr und mehr die natürliche Baumsavanne, und nicht wenige der Vögel werden Opfer der in manchen Ländern noch üblichen Singvogeljagd. Langfristig könnten allerdings die Folgen des Klimawandels schwerwiegender sein. Dürreperioden im Mittelmeerraum und in der Sahelzone nehmen zu, die von den Vögeln zu überwindenden Wüsten dehnen sich von Jahr zu Jahr weiter aus.
Wir vom NABU möchten Ihnen zeigen, was getan werden kann, um den Lebensraum des Gartenrotschwanzes zu schützen und den abnehmenden Bestandstrend aufzuhalten.
Das Gartenjahr hat jetzt begonnen - es ist Hochkonjunktur in den Gartencentern und Märkten. Es wird geplant, gepflanzt und umgestaltet. Bei diesen Aktivitäten können Gartenfreunde und Vogelliebhaber Verantwortung übernehmen, indem sie einheimische Gehölze pflanzen oder Nisthilfen anbieten.
Im vergangenen Jahr konnten erfreulicherweise zwei Bruten des Gartenrotschwanzes in der Dorfmitte von Kurtscheid beobachtet werden. Wir hoffen, dass sich dieser wunderschöne Vogel wieder auf Dauer in unseren Dörfern und Wiesen ansiedeln kann.
Rund um den Gartenrotschwanz startet der NABU Rengsdorf verschiedene Aktionen: In Kurtscheid wurden Nisthilfen im Dorf und in den Streuobstwiesen angebracht, und es findet eine Mitmachaktion „GartenrotschwanzOASEN“ mit tollen Gewinnen statt.
Außerdem möchten wir heute schon auf folgende Veranstaltungen hinweisen:
„Vogelexkursion“ am 14. Mai 2011 in Kurtscheid
„Mehr Natur im Garten“ am 19. Juni 2011 in Anhausen.
Pressemitteilung vom 03.03.2011
NABU Rengsdorf setzt Althandy-Sammelaktion fort - Neuer Kooperationspartner E-Plus ab 1. Januar 2011
Seit fast einem Jahr macht der NABU Rengsdorf mit bei der Althandy-Sammelaktion des Naturschutzbunds Deutschland e. V. (NABU) und konnte mit bereits über 130 gesammelten Handys einen schönen Beitrag für das Projekt „Handys für die Havel“ leisten.
Ab dem 1. Januar 2011 hat der NABU hierfür einen neuen Kooperationspartner: Künftig ist das Mobilfunkunternehmen E-Plus neuer Partner der Kampagne „Alte Handys für die Havel“. Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU bis zu drei Euro von der E-plus Gruppe für das Naturschutzgroßprojekt Untere Havel, das größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas. Der NABU will den Fluss in den kommenden zwölf Jahren wieder naturnah gestalten und ein Naturparadies schaffen.
„Wir freuen uns, dass die E-Plus Gruppe den NABU bei dieser Aktion unterstützt. Mit seinem alten und ausgedienten Handy kann jeder einen Beitrag für den Naturschutz leisten“, sagen Peter Preilowski und Silvia Puderbach von der NABU Gruppe in der Verbandsgemeinde Rengsdorf. „Es wäre schön, wenn auch die Menschen aus unserer Umgebung ihre Schubladen nach alten und defekten Handys durchsuchen und diese für das Naturschutzprojekt spenden würden. Wir freuen uns über jedes abgegebene Handy.“
Nach Herstellerangaben befinden sich mehr als 70 Millionen alte oder defekte Handys in deutschen Haushalten, Tendenz steigend. Diese Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe. Wenn sie im Hausmüll landen, gefährden sie die Umwelt zudem durch Schadstoffe. Alte Handys können nach wie vor in die Sammelbox des NABU Rengsdorf gelegt werden, die im Eingangsbereich der Verbandsgemeindeverwaltung Rengsdorf steht. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.NABU-Rengsdorf.de.
Für Rückfragen: Silvia Puderbach, NABU VG Rengsdorf
Pressemitteilung von Januar 2011
Vögel im Winter richtig füttern
Tierfreunde, die im Winter wildlebende Vögel füttern, sollten bei der Fütterung folgende Dinge beachten. Um möglichst vielen Arten gerecht zu werden, versieht man Garten oder Balkon am besten mit unterschiedlichen Futterspendern, die man mit verschiedenen Futterarten bestückt. Die Vorrichtungen sollten so platziert werden, dass die Piepmätze möglichst gut vor Katzen geschützt sind. Gute Kletterer wie zum Beispiel Meisen, Kleiber und Spechte nehmen gerne Fettknödel an, die man in Bäumen oder Sträuchern aufhängt. Andere Vögel, die nicht so gewandt turnen können, wie zum Beispiel Amsel, Finken oder Rotkehlchen nehmen ihr Futter am liebsten vom Boden oder von Plattformen auf. Sie mögen am liebsten die herkömmlichen Futterhäuschen oder auch Futtersilos, die auf den Boden gestellt werden. Sehr gerne werden auch Futtersäulen angenommen. Die Futterstationen befüllt man mit verschiedenen Arten von Sämereien, wie zum Beispiel Sonnenblumenkernen oder gelber Hirse. Vor allem ungesalzene (!) Nüsse sind sehr begehrt. Sie liefern den Vögeln durch das darin enthaltene Öl ebenso wie Fettfutter viel Energie, um die Kälte zu überstehen. Amseln wiederum mögen auch gerne ungespritztes Obst.
Bei der Vogelfütterung muss unbedingt auf die notwendige Hygiene am Futterplatz geachtet werden, damit sich keine Krankheiten verbreiten, woran die Vögel erkranken und sterben können. Auf gar keinen Fall darf man Brot, Kuchen, Küchenabfälle, verdorbene Futtermittel oder Gesalzenes an die gefiederten Freunde verfüttern. Diese Dinge sind nicht als Vogelfutter geeignet!

Pressemitteilung Pilzexkursion 2010
Das Jahr 2010 ist ein ausgesprochen gutes Pilzjahr. Denn feucht und warm ist die ideale Kombination für ein reiches Pilzwachstum.
Der Naturschutzbund (NABU) in der Verbandsgemeinde Rengsdorf hatte auch in diesem Jahr wieder am 25.September eine Pilzexkursion in seinem Programm.
Eine große Anzahl Pilzfreunde hatten sich zur Pilzexkursion angemeldet.
Leider konnten wegen der begrenzten Teilnehmerzahl viele Interessenten nicht mit dabei sein.
Im „Haus des Gastes“ in Ehlscheid fand der theoretische Teil statt. Ralph Duwe, Diplom-Pädagoge erklärte in anschaulicher Weise die Wichtigkeit der Pilze im Naturhaushalt des Waldes und welche Pilze essbar oder giftig sind.
Er berichtete, dass gerade in diesem Jahr zahlreiche Vergiftungsfälle vorgekommen seien, zum Teil mit tödlichem Ausgang.
Nach dem theoretischen Teil ging es hinaus in den Wald rund um Ehlscheid.
Sogar die Sonne zeigte sich bei der Wanderung durch den herbstlichen Wald.
Ralph Duwe und die Teilnehmer kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Viele sehr seltenen Arten waren zu sehen, die zum Teil auf der Roten Liste stehen, wie der Samtiger Leistling, der Eichhase, der Strubbelkopfröhrling, der Mohrenkopfmilchling und mehr.
Die Teilnehmer konnten wertvolle Tipps und Verhaltenregeln fürs Sammeln einer künftigen Mahlzeit mit nach Hause nehmen.
Lucia Preilowski, NABU Rengsdorf


